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aus der Verlagsgsankündigung:
»Hunger hatten wir, so viel stand fest. Allerdings keinen gewöhnlichen, nein – uns kam es so vor, als hätten wir ein kosmisches Vakuum verschluckt. « Zwei Freunde marschieren mit Messern bewaffnet los, um in der nächsten Bäckerei ihren Hunger zu stillen. Doch sie haben die Rechnung ohne den Bäcker gemacht. Der untermalt das Croissantballett mit Wagnerklängen und schlägt ein ungewöhnliches Tauschgeschäft
vor. Das verlangt nach
einem zweiten Bäckereiüberfall …
Murakamis legendäre Bäckereiüberfälle sind ein Musterstück surrealistisch-existentialistischer Erzählkunst, in dem der Weltbestsellerautor seinem unnachahmlichen Humor freien Lauf lässt. Nachdem Murakamis Erzählung ›Schlaf‹ weltweit mit Kat Menschiks Zeichnungen erschien, traf Murakami seine Illustratorin in Berlin und wünschte sich, dass sie weitere seiner Geschichten bebildert. Das Ergebnis sind ›Die Bäckereiüberfälle‹
– wie man sie noch niemals gesehen hat.*******
In Berlin Bäckereien zu überfallen, dürfte eine trostloses Unterfangen sein, erinnert das Angebot doch zu sehr an die DDR-seelig. Mit einem Unterschied: Nach einhelliger Meinung schmeckten die real existierenden Brote und Brötchen besser. (In der Tätärä gab es nämlich nie genug Luftpumpen. ) Der wahre Grund dafür, so berichtete uns ein Bäcker von ehem. drüben, sei die
schlechte Qualität der Hefe gewesen. Dadurch wurden die Backwaren eher zu Hundekuchen - und schmeckten besser.
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