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Man
fühlt sich an düstere Science Fiction Visionen erinnert, an futuristische Szenarien aus "Batman" oder "Blade Runner", in denen heruntergekommene Prachtbauten den Zustand einer verkommenen Zivilisation versinnbildlichen. |
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herausragende Bücher:
[Ars-Sacra]
[Berlin in der Druckgrafik] [Mylo: Männer in Wintermänteln] [Reportagen] [Ruins of Detroit] [Tolstoi: Für Alle Tage]
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Michigan-Bahnhof heute
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Als pulsierende Metropole der boomenden Autoindustrie entwickelte sich Detroit vom Beginn des vorigen Jahrhunderts an zu einer der reichsten und größten Städte der USA. Davon zeugen die bombastischen Industriebauten, die einst exklusiven Wohnquartiere, die pompösen Theaterbauten, der monumentale Michiganbahnhof, Schulen und Bibliotheken. |
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Früher Theater - jetzt Parkhaus
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Doch
der alte Glanz ist Vergangenheit. Seit den fünfziger Jahren ging es bergab mit der Stadt . Die Bevölkerung veringerte sich bis heute um die Hälfte und ein Großteil der einst so prunkvollen Gebäude steht leer und ist dem Verfall preisgegeben. |
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Bibliothek - "Friedhof der vergessenen Bücher"
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Bisweilen scheint es als hätten die Menschen fluchtartig ihre Wohn- oder Arbeitsstätten verlassen müssen. Da sind Zahnarztpraxen mit Behandlungsstühlen, wie gerade abgelegten Bohrern und umgeworfenen Karteischränken. In einer Schule liegen zwei Cellos auf einem Tisch, überall verstreut Hefte, Bücher, Papiere und Schreibutensilien, ein demolierter anatomischer Anschauungstorso steht auf dem Tisch des ehemaligen Biologieraumes. |
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Der Schrank eines Hotelzimmers ist geöffnet, bedeckt von Fetzen abgeblätterter Farbe hängen dort ordentlich aufgereiht Hemden, Jacken, Hosen. Der Kühlschrank einer Wohnung ist noch gefüllt. Fahndungsfotos, unzählige verstreute Akten, ja sogar eingetütete Blutproben mit namentlicher Herkunftsnotiz häufen sich auf dem Boden eines ehemaligen Polizeireviers. Kein Krieg, kein Terroranschlag steht dahinter, es ist das wahre Gesicht der Depression, das unkaschierte Gesicht einer dekadenten Gesellschaft. (FR) …bei uns gäbe es so etwas natürlich nie. Wenn wir uns da nicht täuschen. Die demographischen Fakten sprechen entschieden gegen Deutschland. Vortrag_Heinsohn.pdf (WK)
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